Master
Das Master-Studium ist der zweite Schritt auf der akademischen Karriereleiter. Es dauert in der Regel zwei bis vier Semester und kann dazu dienen, Wissensgebiete zu vertiefen oder neue zu erschließen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium mit Bachelor-, Magister- oder Diplomabschlüssen. Manche Hochschulen beschränken die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine bestimmte Abschlussnote, bei anderen sind Praktika eine zusätzliche Voraussetzung. Oft sind auch Kriterien wie Hochschulart oder Fächer ausschlaggebend. Belegt werden kann das Master-Studium an Universitäten und Hochschulen, an privaten Hochschulen oder im Fernstudium. Neu ist, dass Studenten zwischen Hochschultypen wechseln können, also zum Beispiel mit einem an einer Fachhochschule erworbenen Bachelorabschluss an der Universität das Masterstudium fortsetzen können. Studenten haben die Möglichkeit, das Studium in Voll- oder Teilzeit oder als Duales Studium zu durchlaufen.
Ähnlich wie beim Bachelor-Studium besteht auch die Struktur des Master-Studiums aus verschiedenen thematischen Lernblöcken, den Modulen. Die Durchschnittsnote aus den einzelnen Modulen fließt in die Abschlussnote mit ein. Ebenso wie die Bewertung der Masterarbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird. In Deutschland besteht die Abschlussprüfung in der Regel aus der Examens- oder Abschlussarbeit und der mündlichen Prüfung. Der Master qualifiziert zur Promotion. Absolventen können sich auch für eine wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder in den Arbeitsmarkt wechseln.
Medienpsychologie
Medienpsychologie kannst du entweder als eigenständigen Studiengang oder als Schwerpunkt in der Psychologie oder der Medienwissenschaft studieren.
Darum geht es im Medienpsychologie Studium
Die Medienpsychologie befasst sich im Großen und Ganzen mit den drei Bereichen Medienwirkung, Mediennutzung und Medienselektion. Das Studium dauert zwischen sechs und sieben Semestern und vermittelt dir einen Mix aus Psychologie, Medien- und Kommunikationswissenschaft, oft aber auch etwas BWL und VWL. Ab der zweiten Hälfte des Studiums kannst du dein Wissen meist in einem bestimmten Bereich vertiefen. An den meisten Hochschulen ist auch ein längeres Praktikum in das Studium integriert.
Was kommt nach dem Medienpsychologie Studium?
Absolventen des Medienpsychologie Studiums sind Experten für die Nutzung und Wirkung von medialen Botschaften. Die Erkenntnisse der Medienpsychologie sind vor allem für die PR- und Werbebranche sowie für die Medienunternehmen von Interesse. Neben diesen typischen Tätigkeitsfeldern sind Medienpsychologen auch in Bildungseinrichtungen, Personalabteilungen oder als Berater sehr gefragt.
Weitere Informationen zum Medienpsychologie Studium